Wer im Glashaus wohnt -

Über das Leben hinter bodentiefen Fenstern

 

Früher sprach man von den »eigenen vier Wänden«, heute müsste man sagen: »meine eigenen vier / sechs / acht Fenster« – je nachdem, von wie vielen bodentiefen und fast deckenhohen Fenstern die vier Wände durchzogen und unterbrochen werden. Bodentiefe Fenster sind vom Statussymbol zur Selbstverständlichkeit geworden, sie sind der Gegenentwurf zur Fensterbrett- und Blumentopfwelt, die Neubaubewohner hinter sich lassen möchten. Man kann bodentiefe Fenster kippen, sogar öffnen, sofern sie eine Absturzsicherung haben, aber: Kann man sie lieben?

 

Möchten Sie gerne wissen, was zwischen dem vorstehenden und dem nachfolgenden Absatz geschrieben steht? Der Artikel von Till Raether ist in der Süddeutschen Zeitung erschienen, Sie finden ihn hier:

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/42951/Wer-im-Glashaus-wohnt

 

Meine Tochter wird acht, sie war gerade geboren, als wir in den Neubau zogen. Sie kennt nur bodentiefe Fenster. In ihrem Zimmer hat sie drei davon. Vor ihrem Geburtstag gefragt, was sie sich wünsche, sagte sie: »Ein Fensterbrett.« Wieso das denn? »Wo man so gemütlich drauf sitzen kann. Oder sich abstützen. Mit einem Kissen oder so. Oder was draufstellen.« Und was? »Einen Blumentopf«.

 

Die Erfahrungen des Autors Till Raether beziehen sich auf seinen Neubau. Wie sieht es aber bei der Sanierung eines Altbaus aus? Dazu können Sie mehr erfahren: Schicken Sie uns eine E-Mail an info@vshw.de. Wir rufen gerne zurück.

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